Die Geschichte von Max (12)

Max ist ein 12 Jähriger Schüler, der in die 6. Klasse geht. Weder seine Familie noch die Lehrer realisierten, dass mit seinem Gehör was nicht stimmte. Obwohl es in der Schule und zu Hause gewisse Anzeichen dazu gab. In der Schule war Max sehr unkonzentriert. Teilweise folgte er dem Unterricht nur schwer. Zu Hause gab es diverse andere Symptome

Max reagierte oft nicht wenn die Mutter ihn rief. Die Musik und den Fernseher stellte er sehr laut ein. Wenn die Mutter die Musik oder den Fernseher leiser stellte. Stellte er es aus und schmollte vor sich hin.

Eines Tages ging er mit seinem Bruder und einem Kollegen an die Herbstmesse. Dort gab es einen Stand bei dem die Leute einen Hörtest machen konnten. Die drei Jungs dachten mal machen wir mit. Als Max den Hörtest machte, meinte die Frau zu ihm. ?Du solltest unbedingt Deinen Eltern sagen, dass Dein Gehör genauer überprüft wird. Irgendwas stimmt damit nicht. So wie es aussieht hörst Du nicht mehr gut."

Max hatte aber keine Lust das den Eltern zu sagen. Beim Abendessen meinte Max Bruder: ?So wie es aussieht hört Max nicht mehr richtig? Die Mutter war ganz entsetzt und fragte wie er das meinte.
Jetzt erzählte Max was am Tag geschehen ist und zeigte das Resultat des Hörtest.

Darauf vereinbarte die Mutter einen Termin mit einem HNO Arzt. 2 Wochen später ging sie mit Max zum HNO. Dort wurden ausführlich die Tests gemacht.

Am Schluss meinte der Arzt, dass Max auf dem rechten Ohr leicht bis mittelgradig und auf dem linken Ohr mittelgradig Schwerhörig ist. Zudem sagte er, dass Max unbedingt Hörgeräte tragen sollte. Die Mutter und auch Max waren sehr geschockt. Zu Hause sassen sie zusammen und beredeten dies. Max sagte, dass er nie mit Hörgeräten rumlaufen würde.
Die Mutter machte einen Termin beim Akustiker ab.
Der Akustiker erklärte Max und der Mutter was ein Hörgerät kann. Max war immer noch auf dem Standpunkt, dass er keine Hörgeräte wolle.
Die Mutter hatte nur Angst, ob Max auch mit den Hörgeräten die normale Schule weiterhin besuchen konnte. Der Akustiker sagte Ihr das sei kein Problem.
Nach dem Gespräch machte der Akustiker von Max Ohren abdrücke. Zugleich gab er Max ein offenes System zum Testen mit. Er sagte, Max solle diese mal tragen.
Während den nächsten 2 Monaten testete er diverse Hörgeräte bis er die definitiven Geräte bekam.

Zu Hause meinte Max, dass er die Hörgeräte nicht tragen will. Die Mutter wusste jedoch, dass es für Max sehr wichtig ist die Hörgeräte zu tragen, aber sie wollte Ihn nicht unnötig dazu zwingen.

Deshalb stellte sie folgende Bedingungen auf:

Orte wo Max die Hörgeräte unbedingt tragen musste Orte wo Max die Hörgeräte freiwillig tragen kann
In der Schule Auf dem Schulweg
Wenn die Familie zusammen ist (beim Essen, Spielen, usw.) Beim Fernsehen (aber Fernseher nur in Zimmerlautstärke)
Beim Aufgaben machen Beim Musikhören (auch nur in Zimmerlautstärke)
In der Freizeit mit Kollegen
Beim Sport

Max akzeptierte die Bedingungen.

Am Anfang zog er die Hörgeräte nur dann an als er musste. Jedoch mit der Zeit trägt er die Hörgeräte immer mehr. Zuerst hatte er sie auch in der Pause an, dann auch auf dem Schulweg. Nach etwa 1 Jahr trägt er die Hörgeräte den ganzen Tag, da er selber gemerkt hatte, dass er mit denen viel besser hören kann.
Unterdessen besucht er das Gymnasium. Ohne Hörgeräte hätte er wahrscheinlich dies nie geschafft.