Die Geschichte von Hans (30)

So lebte Hans bevor er das Hörgerät bekam

Hans A. ist 30 Jahre alt. Er arbeitet normal im Büro.

Leider hatte er immer wieder Probleme gewisse Sachen zu hören.

Mann am Kochen ohne Hörgerät, Man without hearing aid In der Küche überhörte er oft den Alarm, das das Essen fertig ist. Dabei geht oft was daneben.
Beim Lesen überhörte er ab und zu die Türglocke
Beim telefonieren musste er ab und zu nachfragen.
Beim Spielabend mit dem Kollegen musste er öfters Nachfragen, da er nicht alles verstanden hat.

Dies waren diese Probleme hatte er immer wieder.

Eines Tages sagte eine Kollegin zu ihm er solle unbedingt mal zum Ohrenarzt gehen um das Gehör überprüfen zu lassen. Nach langen hin und her hat er sich zum Arztbesuch durchgerungen.

Beim HNO Arzt

Nach einigen Wochen ging er zum Ohrenarzt. Dort wurden diverse Tests mit ihm gemacht

Als erstes wurde ein Audiogramm erstellt. Beim Audiogramm sieht man welche Frequenzen Hans bei welcher Lautstärke hören kann.

Dabei kamm folgendes raus:

Audiogramm eines Schwerhörigen

links.........30db......35db.....35db.....40db.....40db....40db Hörschwelle

rechts......40db......45db.....45db......45db.....40db....40db

Bei einem Normalhörenden liegt die Hörschwelle bei allen Frequenzen unter 20db

Dieses Audiogramm zeigte das Hans auf beiden Ohren leichtgradig Schwerhörig ist.

Nachher wurden auch Hörtests mit Wörter gemacht. Auch dort hatte er bei normaler Lautstärke einen Hörverlust.

Der Ohrenarzt riet ihm mal Hörgeräte zu testen. Er meinte, dass er damit einiges besser verstehen könne.

Der Weg zum Hörgerät

Nach dem Ohrenarztbesuch war Hans ein wenig geschockt. Das er mit 30 Jahren bereits Hörgeräte tragen soll, konnte er nicht begreifen.

Später kam die Kollegin zu ihm und fragte wie es beim Ohrenarzt gewesen sei. Hans erzählte ihr was da gewesen sei, und das er Hörgeräte probieren solle. Aber er sagte auch, dass er eigentlich darauf gar keine Lust habe.

Die Kollegin meinte: "Du solltest es unbedingt mal ausprobieren, denn Du hörst wirklich sehr oft nicht so gut. Für die anderen Leute ist es echt mühsam, wenn Du nicht alles richtig verstehen kannst. Beim Spielabend fragen sich die anderen auch schon was mit Dir los ist."

Darauf hin hatte er es sich überlegt und ist zum Akustiker gegangen.

Der Akustiker hat ihm dann diverse Modelle gezeigt und ihn ausführlich beraten.

Nachher wurden Abdrücke von den Ohren gemacht. Nach diesen Abdrücken wurden Später die Ohrpasstücke gefertigt.

Der Akustiker sagte dass er nach 1 Woche die ersten Hörgeräte mal zur Probe tragen kann.

Nach 1 Woche ging er mit Herzklopfen wieder zum Akustiker. Da liegen schon die Hörgeräte bereit.

Die Hörgeräte wurden auf seine Hörschwäche programmiert und er konnte mit denen nach Hause gehen.

Am Anfang war es schon ein komisches Gefühl. Alles tönte anders. Aber er merkte, dass er einiges besser Verstehen konnte. Bei anderen Sachen hatte er mühe.

Während den nächsten 3 Monaten ging er regelmässig (1 bis 2 mal die Woche) zum Akustiker und lies einerseits die Geräte nachjustieren, damit er noch optimaler hören konnte. Und zudem bekam er auch noch andere Hörgeräte zum testen.

Am Schluss hatte er die optimalen Hörgeräte gefunden. Und entschloss sich diese auch zu tragen. Dies hatte für Ihn gewaltige Vorteile.

Das Leben mit dem Hörgerät

Seit dem Hans das Hörgerät hat ist vieles wieder leichter geworden.

Mann mit Hörgerät am telefonieren /at phone with hearing aid Beim Telefonieren brauchte er ein bisschen Uebung. Er muss den Hörer nicht mehr aufs Ohr halten sondern neu über das Ohr aufs Hörgerät. Nachdem er das genügend geübt hat, ist es für Ihn kein Problem mehr. Er braucht sein Hörgerät nur auf T-Spule umzustellen und so kann er die Gesprächspartner einwandfrei verstehen. Jetzt telefoniert auch sehr viel lieber als vorher. Die Gespräche sind nicht mehr so anstrengend für Ihn.
Mann mit Hörgerät beim Kochen / man with hearing aid cooking Beim Kochen kann er mit dem Hörgerät den Alarm wenn das Essen ferigt ist wieder tadellos hören.
Jetzt hört er auch die Türglocke wieder. Auch wenn er die Musik laufen lässt ist sie für ihn gut hörbar.
Beim Spieleabend muss er fast nicht mehr Nachfragen. Er versteht alles auf anhieb. Die Kollegen finden es auch toll dass er jetzt wieder fast normal hören kann.